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JAHRESKREIS
25. WOCHE - MONTAG

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DAS LICHT AUF DEM LEUCHTER

Der Auftrag der Christen: Licht der Welt zu sein.
Träger des Apostolates: die gut getane Arbeit.
Natürliche Tugenden bei der Arbeit.

Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt es auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen, heißt es im heutigen Evangelium.

Wer in der Jüngerschaft lebt, sieht in diesem Licht nicht nur sich selbst und seine eigene Heiligung, sondern auch die anderen Menschen und ihre Nöte. Der Herr gebraucht eingängige Bilder. In jeder Wohnung gab es Leuchter oder Lampen, die beim Anbruch der Dämmerung angezündet wurden und so angebracht waren, daß der Lichtkegel weit genug reichte. Keiner wäre auf den Gedanken gekommen, das angezündete Licht zu verstecken.

Ihr seid das Licht der Welt, hatte der Herr bei einer anderen Gelegenheit zu seinen Jüngern gesagt. Dieses Licht, das von den Jüngern ausgeht, ist das Licht Christi selbst. Nur im Licht Christi können Menschen und Völker untrüglich ihren Weg gehen. Als Christen, die im Lichte Christi wandeln, kommt uns jeder andere Lichtschein, der von der Welt ausgeht, als dunkel vor. Ohne Christus muß die Welt dunkel bleiben.

Unvorstellbar ein Jünger Christi, der das Licht, das in ihm brennt, nicht auch leuchten ließe für die anderen. Wie gut müssen die Zuhörer das Wort des Herrn verstanden haben, daß keiner das brennende Licht mit einem Gefäß zudeckt oder unter das Bett stellt. Das Zweite Vatikanische Konzil sieht im Apostolat ein Recht und eine Pflicht, die aus Taufe und Firmung stammen3, so »daß man von einem Glied, das nicht nach seinem Maß zum Wachstum des Leibes beiträgt, sagen muß, es nütze weder der Kirche noch sich selber.«4 Dieses Apostolat ist vielfältig präsent - wie das Licht, das das Haus erleuchtet. »= 4 Dieses Apostolat ist vielfältig präsent - wie das Licht, das das Haus erleuchtet. Das Zeugnis des christlichen Lebens selbst und die guten in übernatürlichem Geist vollbrachten Werke haben die Kraft, Menschen zum Glauben und zu Gott zu führen.«5 Dieses Licht des Apostolates erhellt auch den Weg jener, die Christus nicht kennen. »Denn alle Christgläubigen, wo immer sie leben, müssen durch das Beispiel ihres Lebens und durch das Zeugnis des Wortes den neuen Menschen, den sie durch die Taufe angezogen haben, und die Kraft des Heiligen Geistes, der sie durch die Firmung gestärkt hat, so offenbaren, daß die anderen Menschen ihre guten Werke sehen, den Vater preisen (vgl. Mt 5,16) und an ihnen den wahren Sinn des menschlichen Lebens und das alle umfassende Band der menschlichen Gemeinschaft vollkommener wahrnehmen können.«6

Prüfen wir heute, ob die uns Nahestehenden durch uns das Licht Christi erreicht, so daß ihr Lebensweg heller wird.

II. Ein brennendes Licht braucht einen Träger, eine Halterung. Was trägt unser Apostolat, was verleiht ihm Halt? Darauf gibt es viele Antworten. Greifen wir eine heraus, die unserer Erfahrung im Alltag entspricht. Träger des Apostolates ist ganz wesentlich die gut getane Arbeit. Wenn eine Hausfrau den Haushalt hintansetzt, wenn ein Student sein Studium vernachlässigt oder wenn ein Unternehmer die soziale Lehre der Kirche mißachtet, muß sein Apostolat unwirksam bleiben. Christi Leben lehrt uns, wie wichtig die gut getane Arbeit ist; ohne tägliche Ausdauer, Arbeitsamkeit und menschliche Zuverlässigkeit wäre das Leben aus dem Glauben leer, unglaubwürdig und unfruchtbar. Weder könnten wir uns selbst heiligen, noch könnten wir andere Menschen zur Heiligung anleiten. »Jeder Christ muß Christus unter den Menschen vergegenwärtigen, er muß so handeln, daß seine Mitmenschen den bonus odor Christi (vgl. 2 Kor 2,15), den Wohlgeruch Christi verspüren, daß durch die Werke des Jüngers das Antlitz des Meisters hindurchschimmert.«7 Wieviele Selbstverständlichkeiten sind darin enthalten! Daß der Taxifahrer den Weg gut kennt, daß der Arzt eine gute Hand für seine Patienten hat, der Facharbeiter kompetent ist, die Apothekerin auch menschlich einen Rat zu geben weiß...

Jesus gilt vom Anfang seines öffentlichen Wirkens an als 8 und als der, der 9 hat: »Alles: die großen Wunder ebenso wie die kleinen Dinge des Alltags; ihnen, die ohne Glanz waren, gab Christus jene Vollkommenheit, die ihm eignet, der perfectus Deus, perfectus homo (Symbolum Quicumque), vollkommener Gott und vollkommener Mensch ist.«10 Jesus kennt die Arbeit der Menschen, er baut in seine Gleichnisse zahlreiche Beispiele aus dem beruflichen Leben ein und, wie Papst Johannes Paul II. sagt, »schaut mit Liebe auf die Arbeit und ihre verschiedenen Formen, deren jede ihm ein besonderer Zug der Ähnlichkeit des Menschen mit Gott, dem Schöpfer und Vater, ist.«11

Das Bemühen um eine gute Arbeit kommt ohne Fortbildung nicht aus, die uns auf dem laufenden hält und neue Perspektiven eröffnet. Dadurch gewinnen wir an Ansehen bei unseren Mitmenschen. Und das »trägt« unser apostolisches Zeugnis.

III. Gewiß, das Wirken der Gnade hat die Lehre Christi in der Welt verbreitet. Jedoch will Gott sich auf das Menschlich-Natürliche stützen können. Deshalb heißt es in einem Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils: »Ein Christ, der seine irdischen Pflichten vernachlässigt, versäumt damit seine Pflicht gegenüber dem Nächsten, ja, gegen Gott selbst und bringt sein ewiges Heil in Gefahr.«12 Er vernachlässigt die eigene Heiligung, läßt seine Talente ungenutzt und ist den Mitmenschen ein Argernis.

Mag ein Beruf in den Augen der Menschen wichtig sein oder nicht - seine tagtägliche gewissenhafte, liebevolle Ausübung verleiht ihm eine gewinnende Ausstrahlung auf Freunde und Kollegen. Die Kompetenz im Beruflichen ist für einen Christen in der Welt eine notwendige Voraussetzung für sein christliches Zeugnis, eine notwendige Pflicht also. Der Arzt, der mit den neuesten Einrichtungen in seinem Fach vertraut ist, oder der Dozent, der seine Vorlesungen auf den jüngsten Forschungsstand bringt, geben Freunden und Kollegen ein sichtbares Zeugnis vom heiligenden Wert der beruflichen Arbeit. Sie wirken ansteckend.

Der Apostel Paulus sieht die Christen von Philippi als Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet. Und in einer frühchristlichen Schrift aus dem 2. Jahrhundert heißt es: »Was die Seele für den Leib ist, das sind die Christen für die Welt.«14

Vieles andere wird - neben der Arbeit - zum Reflektor des Lichtes Christi in unserem Alltag, selbst die üblichen Formen der Höflichkeit im Umgang miteinander. Ein aufrichtiger Gruß kann geeignet sein, Frieden zu stiften oder Vorbehalte abzubauen.

Wer besser könnte uns Ansporn sein, unsere Arbeit in der Gegenwart Christi zu verrichten, als Maria und Josef, die in der Stille von Nazaret, ohne Aufhebens, doch getragen von der Nähe Jesu, am Erlösungswerk teilhaben.

8,16-18. - 5,14. - vgl. II.Vat.Konz., Konst. Lumen gentium, 33. - II.Vat.Konz., Dekret Apostolicam actuositatem, 2. - ebd., 6. - II.Vat.Konz., Dekret , 11. - J.Escrivá, Christus begegnen, 105. - 6,3. - 7,37. - J.Escrivá, Freunde Gottes, 56. - Johannes Paul II., Enz. Laborem Exercens, 26. - II.Vat.Konz., Konst. Gaudium et spes, 43. - 2,15. - Diognetbrief 6,1.

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