Spanisch Deutsch Portugiesisch ---- Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Portugiesisch Nachrichten Top-Seller Familia y Educación Padres Familia Vida en Pareja Desarrollo Personal Educación Afectivo Sexual Comportamiento Social Por Edades 0 a 6 7 a 12 Adolescentes Espiritualidad Jesucristo Virgen María Oración y Vida Cristiana Liturgia y Devociones Papa Francisco Benedicto XVI Juan Pablo II San Josemaría Teología Sacerdocio Historia de la Iglesia Para Niños Adviento y Navidad Cuaresma, Semana Santa y Pascua Biografías Histórica Testimonios Religiosa y Espiritual Humanidades Historia Ensayo Filosofía Antropología Psicología Arte Ética Manuales Literatura Narrativa Contemporánea Novela Histórica Infantil y Juvenil Primeros lectores A partir de 7 años A partir de 10 años A partir de 12 años Juvenil La Fe para Niños Mundo y Sociedad Hoy Tiempo Libre Familia y Educación Espiritualidad y Teología Infantil y Juvenil Narrativa Pensamiento Revistas Catálogos Autores Suscripciones Colecciones Catequesis parroquial y familiar Con Él Cuadernos Palabra dBolsillo Documentos MC Estudios Palabra Grandes obras Hablar con Dios Hablar con Dios. Cartoné Libros Palabra Libros reportaje Palabra hoy Pelícano Testimonios Varios títulos edu.com Educación y familia Guías para educar Guías pedagógicas Hacer Familia Tiempo libre Astor Jr Astor Nova La Mochila de Astor Libros ilustrados Multimedia Paso a paso Se llamaba La Mochila de Astor. Serie negra La Mochila de Astor. Serie roja La Mochila de Astor. Serie verde Arcaduz Astor Ayer y hoy de la historia Biografías juveniles Narrativa Roman Albatros Argumentos para el siglo XXI Biblioteca Palabra Mundo y cristianismo Revista Hacer Familia Revista Mundo Cristiano Revista Palabra Revistas Palabra Hacer Familia Mundo Cristiano Libros dBolsillo Con Él Hablar con Dios Ediciones Palabra

Palabra

Francisco Fernández-Carvajal Hablar con Dios Tagesmeditation Hauptmeditation Kalender Erkaufen Papier Digital Abonnement Lose Nummern Sprache (Language) Spanisch Spanisch Deutsch Deutsch Portugiesisch Portugiesisch facebook twitter
Libros
Materias

JAHRESKREIS
24. WOCHE - SAMSTAG

9

CHRISTUS SÄT DEN GUTEN SAMEN

Unser Herz soll gutes Erdreich sein.
Hindernisse für das Wachsen des Samens.
Drei Merkmale.

I. Wir betrachten, wie Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf wanderte und das Evangelium verkündete. Als die Leute aus allen Städten zusammenströmten und sich viele Menschen um Jesus versammelten, erzählte er ihnen das Gleichnis vom Sämann: Ein Sämann ging aufs Feld, um seinen Samen auszusäen. Wir denken an Christus, der - damals wie heute - den Samen sät, der Frucht bringt oder auch verdorrt, je nach der Beschaffenheit des Erdbodens, nach der Aufnahmewilligkeit des jeweiligen Menschen. Den meisten Zuhörern Jesu war die Arbeit des Sämanns, der seine Ernte einem Boden abringen muß, der jeden Augenblick wieder zu Wüste werden kann, wohl vertraut.

Auch dies - die Freude über die reiche Ernte wie die Enttäuschung über den kärglichen Ertrag - gehört zum Hintergrund des Gleichnisses: Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg; sie wurden zertreten und die Vögel des Himmels fraßen sie. Der Samen brachte keine Frucht. Wenn der Herr später seinen Jüngern das Gleichnis erklärt, gibt er den Grund dafür an: es handelt sich um Menschen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt. Die Herzenshärte macht diese Menschen unfähig, ihre Sünden zu bereuen und den göttlichen Samen aufzunehmen. Gregor der Große sieht darin »das Herz, das von ständig aufkreuzenden bösen Gedanken festgetreten wird, so daß es undurchdringlich ist für den Samen, der nicht aufkeimen kann.«2

Im Gegensatz dazu steht ein Herz, das sich, der eigenen Hinfälligkeit bewußt, immer wieder zur Reue aufrafft, die Gelegenheiten zu sündigen meidet und bereit ist, so oft wie nötig neu zu beginnen. »Dir ist eine enge Vertrautheit mit Gott geschenkt worden, mit unserem Herrn, der nahe bei dir ist und im Innersten deiner Seele wohnt. Setzt du aber alles daran, daß diese Vertrautheit wächst und immer tiefer wird? Meidest du die kleinen Treulosigkeiten, die die Freundschaft verletzen könnten?

Habe Mut! Weigere dich nicht, alles von dir abzustreifen, was den, der dich liebt, auch nur im geringsten schmerzen könnte.«3

Denn es kann sein, daß wir uns manchmal weigern, auf die Eingebungen des Herrn einzugehen. »So leicht kommen wir von diesem Evangelium nicht los, daß wir einfach fein säuberlich einteilen: Wir sind die, die auf Gottes Seite stehen, und >die anderen< sind jene, die sein Wort nicht vorankommen lassen. Wer sind denn diese >anderen<? Wir werden uns ganz redlich fragen müssen, ob wir nicht zu einem guten Stück auch selbst dazu gehören. Wir werden uns überlegen müssen, ob wir nicht vielleicht selber unter denen sind, von denen Jesus sagt, daß sie ohne Tiefe sind, daß sie dem Felsen gleichen, der keine Wurzeln wachsen läßt.«4

II. Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte. Dies sind jene, die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln: Eine Zeitlang glauben sie, doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig. Viele gründen ihre Nachfolge auf sentimentale Empfindungen, auf eine Art »Witterung« für die Bedürfnisse des Augenblicks, und nicht auf ein kontinuierliches Gebetsleben. Es sind jene, »die Jesus Windfahnen nennt, die nicht stehen können, sondern sich einfach vom Strom der Zeit dahintreiben lassen, die dem >Man< ausgeliefert sind, der Masse; die immer nur fragen, was >man< tut, was >man< sagt und meint und die nie die Hoheit der Wahrheit erkannt haben, deretwegen es lohnt, gegen das >Man< zu stehen«5 Argwohn und Widerspruch von draußen oder Schwierigkeiten im Inneren lassen sie aufgeben, weil sie eigentlich nicht Christus suchen, sondern nur die eigene Bequemlichkeit. Der heilige Augustinus schreibt: »Die einen wegen dieses, die anderen wegen jenes (...), tatsächlich sucht kaum einer Jesus um Jesu willen.«6 Nur wenn wir unserem täglichen Beten treu sind, wird es uns gelingen, »Jesus um Jesu willen« zu suchen, mag der Weg steil oder leicht sein.

Wieder ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen, und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie. Wer ist damit gemeint? Es sind jene, die das Wort zwar hören, dann aber weggehen und in den Sorgen, dem Reichtum und den Genüssen des Lebens ersticken, deren Frucht also nicht reift. Es sind jene, »die auf der Wellenlänge Gottes gar keinen Empfang mehr haben, weil der Lärm der Welt zu laut geworden ist, als daß sie noch durchhören könnten auf das Ewige, das in der Stille spricht; die im Lärm der Zeit kein Ohr mehr haben für Gottes Ewigkeit.«7 Deshalb ist es so wichtig, das Gespür für die Notwendigkeit der Askese wachzuhalten und in kleinen Uberwindungen zu konkretisieren. Verzichten können hält frei von Zwängen und Abhängigkeiten, die den Geschmack am Göttlichen nach und nach schal werden lassen.

»Gebet - das ist die einzige Regel, die einzige Methode, die einzige Art und Weise, wie wir ein Leben reich an übernatürlichen Früchten, ein Leben in geistlicher Fülle haben können. Es gilt, dem Rat des Heiligen Geistes zu folgen, wie er in der Apostelgeschichte berichtet wird: >Omnes erant perseverantes unanimiter in oratione< - sie alle verharrten einmütig im Gebet. Ohne Gebet bleibt alles vergeblich.«9 Gebet und Opfer - Verzicht - lassen die Seele zum"guten Erdreich werden, bereit, den Samen aufzunehmen und Frucht zu bringen.

III. Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen. Johannes Chrysostomos schreibt: »Nachdem im Gleichnis von den Umständen die Rede war, die den Samen unfruchtbar werden lassen, ist dann am Schluß vom guten Erdboden die Rede. Auf diese Weise breitet sich nicht Mutlosigkeit aus, vielmehr bahnt sich ein Weg der Hoffnung, indem gezeigt wird, daß jeder zum guten Erdboden werden kann.«9 Jeder von uns kann Frucht bringen, denn der Herr sät in uns fortwährend den Samen seiner Gnade aus. Entscheidend ist, daß wir - mit seiner Hilfe - den Boden aufbereiten. »= 9 Jeder von uns kann Frucht bringen, denn der Herr sät in uns fortwährend den Samen seiner Gnade aus. Entscheidend ist, daß wir - mit seiner Hilfe - den Boden aufbereiten. Wichtig ist nur« sagt der heilige Augustinus, »daß wir weder Straße, noch Felsen, noch Dornen sind, sondern ein guter Erdboden.«10

Aus den Worten des Herrn können wir drei Eigenschaften, die einen guten Erdboden ausmachen, erschließen: das Herz soll hören - sich demütig den göttlichen Eingebungen öffnen; es soll am gehörten Wort festhalten - Gebet und Entsagung formen und festigen die Seele, damit die Zeit es nicht verweht; es soll ausdauernd und geduldig sein - weder das Gefühl der Hilflosigkeit noch Niederlagen noch Enttäuschungen sollen ihm den Schwung des Anfangs nehmen.

Jesu Wort von der Ausdauer krönt das Gleichnis. Die Jünger werden später erfahren, daß dieses Wort nicht nur für das Wachsen des Samens im eigenen Herzen, sondern ebenso für sein Wachsen in der Welt gilt. »Mit diesem Hinweis will Jesus sagen: Alle wahrhaft fruchtbaren Dinge beginnen in dieser Welt im Geringen und im Verborgenen. Und Gott selber hat sich mit seinem Werk in der Welt diesem Gesetz angepaßt. Gott selbst tritt in dieser Weltenzeit inkognito auf, in der Gestalt der Armseligkeit, der Ohnmacht. Und die Wirklichkeiten Gottes - die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Liebe - sind geringe, getretene Wirklichkeiten in dieser Welt. Dennoch überleben sie, wenn das Lautstarke, das mächtig sich Gebärdende, längst verfallen und vergessen ist. So will Jesus mit seinem Gleichnis den Jüngern sagen: Das Geringe, das hier in meiner Predigt beginnt, wird noch immer wachsen, wenn das, was heute sich groß gebärdet, einmal längst versunken ist.«11

Wir schließen unser Gebet mit der Bitte an Maria, sie möge uns helfen, demütige, ausdauernde Empfänger des Wortes ihres Sohnes zu sein.

8,4-15. - Gregor der Große, Homilien über die Evangelien. - J.Escrivá, Im Feuer der Schmiede, Nr.417. - J.Kard.Ratzinger, Diener eurer Freude, Freiburg 1988, S.19. - ebd., S.19. - Augustinus, Vorträge über das Johannesevangelium, 25,10. - J.Kard.Ratzinger, Diener eurer Freude, Freiburg 1988, S.19. - J.Escrivá, Im Feuer der Schmiede, Nr.297. - Johannes Chrysostomos, Homilien über das Matthäusevangelium, 44. - Augustinus, Predigt 101, 3. - J.Kard.Ratzinger, Diener eurer Freude, Freiburg 1988, S.15.

* Editions Wort (Inhaber von Urheberrechten) hat uns ermächtigt, tägliche Meditation auf bestimmte Benutzer zum persönlichen Gebrauch zu verbreiten, und wollen nicht ihre Verteilung durch Fotokopieren oder andere Formen der Distribution.